21. Februar 2022

Das Microbiom unserer Haut

Vom Microbiom des Darmes hat fast jeder schon einmal gehört, spätestens dann, wenn nach einer Antibiotika-Therapie der ganze Darm durcheinander gekommen ist.

Meist wird dann den Patienten zu einer Aufbaukur für die ( unsichtbare) Darmflora geraten.

Genauso kann aber auch die unsichtbare Bakterienschicht über unserer Hornschicht in Unordnung geraten. Das kann sich bemerkbar machen mit z.B. Unreinheiten, Rötungen,

Ekzemen, schuppiger Haut, übermäßig fetter Haut oder extrem trockener Haut.

Ähnlich wie mit den Aufbaupräparaten für den Darm können wir seit kurzer Zeit nun auch unserer Haut mit aufbauenden Seren zur Hilfe kommen.

Es sind im Wesentlichen zwei Wirkstoffe, die zum Einsatz kommen:

  1. Inulin: Damit werden die „guten“ Bakterien angefüttert, damit sie sich schneller vermehren können und die Überhand über die „bösen“ Bakterien erhalten.
  2. Anti-Quormone.

Das ist wirklich etwas ganz Neues und richtig Spannendes in der Kosmetik!

Wer schon mal eine wissenschaftliche Sendung über die Kommunikation der Bäume in einem Wald gehört hat, wird sich vielleicht dunkel erinnern. Wenn zum Beispiel ein Schädlingsbefall an einer Ecke eines Waldes einsetzt, dann beginnen die Bäume mithilfe von Quormonen – das sind flüchtige Peptide – die anderen Bäume im Wald davor zu warnen, sodass diese sich rechtzeitig mit Abwehrmaßnahmen wehren können.

In unseren Seren sind Anti-Quormone eingearbeitet, also Kommunikationsunterbrecher!

So können sich die „bösen“ Bakterien nicht mehr miteinander „unterhalten“ und vermehren.

Durch Förderung der „Goodboys“ und durch gleichzeitige Reduzierung der „Badboys“ wird also das bakterielle Gleichgewicht der Haut wiederhergestellt.

Das führt zu schnell sichtbaren Verbesserungen bei jedem Hautzustand!

Nun kommt die nächste spannende Neuerung: normalerweise wird ein Serum ja unter die jeweilige Creme gegeben. Das macht aber keinen Sinn, wenn man die unsichtbare Schicht über der Hornschicht beeinflussen will.

Unsere neuen Seren werden mit der jeweiligen Tag- und / oder Nachtcreme in der Hand miteinander vermischt und dann erst auf die Haut gegeben!

Die Pflegecreme wird dabei wie ein „Schlepper“ benutzt: die Creme dringt ein und das Serum verbleibt unsichtbar auf der Oberfläche der Haut zurück.

Ist das nicht ein geniales System!

Wichtig für den Erfolg ist auch, dass mindestens ein Fläschchen konsequent verbraucht wird,

also immer eine Pipette pro Anwendung.

Ähnlich wie beim Wiederaufbau einer Darmflora macht es keinen Sinn nur hier und da und ab und zu eine Kapsel zu nehmen. 

Sprechen Sie uns  bei Ihrem nächsten Besuch in der Residenz-Kosmetik darauf an – wir beraten Sie gerne!

24. November 2021

Herzlich Willkommen in unserem Blog!

Hier werden wir Sie künftig über interessante Neuigkeiten und Wissenswertes aus der Welt der modernen Kosmetik informieren. Dies kann Wirkstoffe betreffen, neue Erkenntnisse aus der Dermatologie oder neue oder bewährte Behandlungsmethoden.

Sie dürfen gespannt sein!

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